Mit diesem Wettbewerb pausieren wir, da leider das Interesse nicht mehr so groß war. Wir werden den Wettbewerb überarbeiten und eventuell 2016/2017 wieder ausschreiben.

Unserer bundesweiter Wettbewerb "Erfahrung entdeckt Entdecker 2014". Die Sieger stehen fest. 

Auch in diesem Jahr konnten wir uns wieder überzeugen, welche beeindruckenden Projekte es in Deutschland gibt, in denen Jung und Alt gemeinsam aktiv sind. Besonders freut uns, dass auch das Thema Demenz  in Projekten in den Mittelpunkt gestellt wird. Es wurden bei diesem Wettbewerb verschiedene Projekte beworben, die zeigen Kinder und Jugendliche haben viel weniger Berührungsängste wenn wir ihnen die Möglichkeiten geben mit alten Menschen mit und ohne Demenz, in Kontakt zu kommen.

Die 3 Gewinner Projekte kommen aus diesen drei Bundesländern, Nordrhein Westfalen, Niedersachsen und Hamburg.

Platz 1 und ein Preisgeld von 3.000 Euro gehen an das Projekt „Vergissmeinnicht“ der Grundschule Stiftsschule in Bielefeld

Platz 1 und ein Preisgeld von 3.000 Euro gehen an das Projekt „Vergissmeinnicht“

der Grundschule Stiftsschule in Bielefeld.www.stiftsschule-bielefeld.de  

Ca. 30 Jungen und Mädchen der 4. Klasse der Grundschule nehmen seit 2012 jedes Jahr an einer Arbeitsgemeinschaft teil. Die Schüler/in beschäftigen sich mit dem Thema Alt werden-Alt sein und anhand eines Buches z.B. „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ wird das Thema Demenz thematisiert.  Später werden dann in Kleingruppen sinnvolle Möglichkeiten für die Gestaltung von Besuchstagen entwickelt. 2-3 monatlich besuchen die Kinder dann die Bewohner eines Pflegeheims.  Begleitend wird eine Fotodokumentation erstellt, die dem Projekt über die Vermittlung von Sozialkompetenz der Kinder und der alten Menschen der Abbau von gegenseitigen Vorurteilen und Ängsten eine weitere Dimension gibt. Jung und Alt profitieren und das Verständnis für einander wächst. 

Platz 2 und ein Preisgeld von 1.500 Euro gehen an das Projekt „ Du suchst mich! Ich such Dich! Das Netzwerk Zukunft Generationenhilfe Elze 

Platz 2 und ein Preisgeld von 1.500 Euro gehen an das Projekt „ Du suchst mich! Ich such Dich!

Das Netzwerk Zukunft Generationenhilfe Elze www.elze.de/bürger_politik/netzwerk_zukunft_elze/

22 Schülerinnen und Schüler des Profilkurses „Gesundheit und Soziales“ der Krüger-Adorno-Schule und ihre Lehrerin Anke Krueger kooperieren mit der Generationenhilfe in Elze.

Seit Oktober arbeiten die Jugendlichen freitags 2 Schulstunden im Ladentreff an den Pappmaché-Figuren, mit denen sie das Netzwerk in den Ortsteilen Mehle, Wülfingen, Sorsum, Wittenburg, Sehlde, Esbeck und in Elze selber noch bekannter machen möchten.

Nun sind seit Freitag um 9 Uhr die "Pinos", nämlich Lilli, Kate, Jeff, Diana, Ivan und Alfons auf dem Weg in die Elzer Ausstellungslandschaft. Die Figuren wurden durch die Schülerinnen und Schüler mit einer kleinen Geschichte zu ihrer Person vorgestellt.

Die "Pinos" ist eine Art Wortspiel und vereint in sich die Begriffe Partnerschaftlich, Integrativ, Nachbarschaftlich, Offen, Sozial. Sie bilden zusammen so etwas Ähnliches wie eine Familie, jedenfalls fühlen sie sich so. Sie treten dafür ein, dass alle Menschen gleich sind, egal ob klein, groß, jung alt oder welche Hautfarbe sie haben, und dass sie sich mit Respekt, Toleranz und Freundlichkeit begegnen, um durch gegenseitige Unterstützung Wärme und Freude zu erzeugen. Weitere  gemeinsame Aktivitäten zwischen Jung und Alt sind in Planung.

 

Platz 3 und ein Preisgeld von 500 Euro gehen an das Projekt „ Was ist bloß mit Opa los“ Eben im leben e.V. Hamburg

Platz 3 und ein Preisgeld von 500 Euro gehen an das Projekt „ Was ist bloß mit Opa los“

Eben im leben e.V. Hamburg www.ebenimleben.com

Kinder ab vier Jahren suchen den Kontakt zu älteren Menschen, die an Demenz erkrankt sind, um so erste Erfahrungen mit der Krankheit zu sammeln und beiden „Parteien“ Kindern und Senioren ein Stück Normalität zurückzugeben. Immer mehr Kinder werden von älteren Menschen bewusst ferngehalten Das wollen wir ändern und zugleich präventiv auf dem Gesundheitssektor tätig werden. Dazu haben wir ein Projekt aufgelegt, das pro Workshop zehn Kita-Kinder und ältere Menschen (bis zu 20 Senioren) zusammenbringt. Wir verstehen uns als Freund der Kinder und der Senioren. Wir sind aber auch Verbindungsglied zwischen Kita und Kindern, Kita und Eltern, Eltern und Kindern sowie Kindern und Senioren. Wir suchen den Kontakt zu den Kindern, schauen wo sie aktuell stehen, gibt es akute Demenzfälle, Todesfälle, arbeiten wir rein präventiv oder akut. Stellen wir größere Probleme bei einem Kind fest, sehen wir uns als Vermittler zu der Kita. Suchen möglicherweise auch den Kontakt zu den Eltern. Nennen entsprechende Stellen, die helfen können.

Foto von Nicole Kuchenbecker